Am 30.September starteten 25 Gemeindeglieder der Kreuz- und der Christuskirche zu einer Fahrt ins Erzgebirge. Ziele waren Olbernhau und Großrückerswalde.
Die Partnerschaften mit diesen Orten begannen vor rund 40 Jahren. Viele Gemeindeglieder der ersten Stunde sind nicht mehr dabei. Das gilt für hüben und drüben. Was wird aus den Partnerschaften, wenn die Zahl der Interessierten in den Gemeinden stetig abnimmt?
Doch alle, die mit im Bus saßen, ließen sich von diesen trüben Gedanken nicht beeinflussen. Sie freuten sich auf schöne und erlebnisreiche Tage. Wie immer wurden sie von ihren Gastgebern herzlich empfangen. Doch diese Begrüßung war erst der Anfang des goldenen Oktoberwochenendes. An beiden Tagen sollten sich die Gäste im Erzgebirge wohlfühlen.
Am Samstagvormittag war für alle der Besuch des Erlebnismuseums „Manufaktur der Träume“ in Annaberg-Buchholz vorgesehen. Dort wurde die einzigartige Volkskunst des Erzgebirges präsentiert. Nachmittags erkundeten die Kreuzkirchler nach einer Rundfahrt durch die herbstlich-schöne Landschaft noch das Schnapsmuseum in Crottendorf. Die Christuskirchler waren nicht so „weltlich“ eingestellt. Nach einem kräftigen Imbiss am Nachmittag trafen sie sich abends in einem Konzert in der Marienberger Kirche.
Am Sonntag gab es in beiden festlich geschmückten Kirchen Erntedankgottesdienste. „Wir pflügen und wir streuen den Samen auf das Land, doch Wachstum und Gedeihen steht in des Himmels Hand!“ Am Nachmittag hatten die Großrückerswalder zu einer Gesprächsrunde eingeladen. Vor allem ging es um die Zukunft der Partnerschaft. In Olbernhau fand als Abschluss des Treffens im Lutherhaus ein „bunter Abend“ statt. Die Pockauer Trachtengruppe erfreute Jung und Alt mit erzgebirgischen Liedern. Am nächsten Morgen fiel allen der Abschied offensichtlich recht schwer.