MALIBU-Kurse in den Gemeinden

Lieder, Bewegungsspiele, Babymassagen, Erfahrungsaustausch – das sind Kennzeichen unserer Malibu-Kurse. Wir haben mit einer Mutter gesprochen.

Guten Tag, Frau Krol. Erzählen Sie doch einmal, warum Sie sich mit Ihrer Tochter Ida Carlotta gerade für MALIBU entschieden haben?

Wir wollten gerne ein Angebot für unsere Tochter haben, bei dem sie möglichst früh mit anderen Kindern in Kontakt kommt. Gleichzeitig aber auch etwas, das uns eine gute Austauschmöglichkeit mit anderen Eltern bietet – und zwar für beide Elternteile. Unsere Nachsorgehebamme hat uns den Kurs empfohlen und nach dem Infotreffen hatten wir sowohl von der Kursleiterin als auch von den anderen Kursteilnehmerinnen einen guten Eindruck.

Können Sie sagen, welche Erfahrungen Sie in den Kurstreffen sammeln können?

Erfahrungen für alle „Lebenslagen“! Die Kurstreffen sind ein gutes Forum, um sich auch mit anderen Eltern auszutauschen und sich gegenseitig Tipps zu geben: Über die Entwicklung des Kindes, die aktuellen „Hindernisse“, denen man sich gegenüber sieht und vieles mehr – sowohl im Hinblick auf das Kind als auch sich selbst betreffend. Wir tauschen uns über die Nahrungsumstellung vom Stillen zur Flasche, von der Flasche zum Brei und dann zur festen Nahrung aus. Wir geben uns gegenseitig Tipps, wo es z.?B. welche Dinkelstangen gibt, was die Kinder bei welcher Witterung nachts oder tagsüber tragen, wie man den Kinder Schlaf- und Essrhythmen beibringt und erhalten dazu auch generelle Informationen. Unsere Kursleiterin hat für uns einen Erste-Hilfe-Abend organisiert und erinnert uns auch immer wieder dankenswerterweise daran, dass wir nicht nur noch Eltern sind.

Es tut gut, sich mit den anderen Eltern auszutauschen, aber auch in der Kursleiterin eine kompetente Ansprechpartnerin für die vielen Fragen, die sich ergeben, zu haben. Die Kinder werden spielerisch an Musik und „neue“ Entdeckungen heran geführt, wir bekommen gute Anregungen für „einfache“ Spielsachen, die in der Regel bei den Kindern gut ankommen. Zu Beginn – als die Kinder noch ruhiger lagen – haben wir auch immer mal wieder Babymassagen gemacht. Die Kinder haben ihren ersten Planschbeckenbesuch, das erste Schaumbad und noch einiges mehr erlebt. Schön ist, dass jedes Kind individuell behandelt wird und nicht der Grundsatz gilt, dass „es etwas Bestimmtes jetzt unbedingt toll finden muss“.

Erhalten Sie Kenntnisse, die Ihnen im Alltag nützlich sind?

Auf jeden Fall! Es ist eine gute Gelegenheit, sich auch in einem vertrauten Rahmen auszutauschen. Vor allem auch, da sich immer wieder Dinge ändern. Und wenn man mit Eltern spricht, deren Kinder älter sind, galten zu deren Zeit eventuell gerade im Bereich Ernährung andere „Regeln“. Schön ist es auch, dass wir uns in einer sehr homogenen Gruppe bewegen, in der auch Kontakte über die Kurstreffen hinaus entstanden sind und wir uns auch in den „Kurspausen“ treffen.

Was halten Sie für besonders wichtig für ein entspanntes Leben mit Kindern im ersten Lebensjahr?

Dass man selbst „entspannt“ bleibt. Der Satz „Es ist nur eine Phase“ ist ganz wichtig. Und dass man sich nicht verrückt machen lässt von Sätzen wie: „Was, eure Tochter ist schon sechs Monate alt und hat noch keinen Zahn?“.  Wichtig finde ich aber vor allem, dass sich beide Elternteile der Verantwortung und Herausforderung „Leben mit Kind“ stellen und man auch noch Paar und Individuum über das Elternsein hinaus bleibt.

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