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10 Fragen an Katrin Aink

10 Fragen an Katrin Aink
Veröffentlicht am Do., 2. Jun. 2022 13:18 Uhr
Gemeindeleben

SIMON DE VRIES: Hallo Kati, ich hab 10 Fragen an Dich, damit wir Dich etwas besser kennenlernen. Erstmal eine gar nicht so leichte - was ist eigentlich Dein momentaner Wohnort?

KATRIN AINK: Wirklich gar nicht so leicht zu beantworten! Derzeit pendle ich noch zwischen meiner Geburtsstadt Hannover und Bad Bentheim hin und her. Wenn ich in Hannover bin, lebe ich mit meinem Mann Leon im wunderschönen Kirchrode nahe dem Tiergarten. Wenn ich in der Grafschaft meine Zeit verbringe, damit ich in den Gemeinden in Nordhorn unterwegs sein kann, habe ich ein vorübergehendes neues Zuhause im Kinderzimmer meines Mannes unter dem Dach meiner Schwiegereltern in Bad Bentheim gefunden. In Bad Bentheim werden mein Mann und ich ab September auch wieder gemeinsam in einem Haus mit Garten wohnen.

Das wird bestimmt schön dann ab Sommer. Mal abgesehen von Deinem Mann - hast Du einen Lieblingsmenschen?

Meine Oma - sie war nicht nur wie eine Mutter für mich, sondern gleichzeitig beste Freundin, Spielgefährtin, Shoppingbegleitung und Lebensberaterin. Mit Rat und Tat stand sie mir zur Seite und brachte mir all die nützlichen Dinge im Leben bei, die Omas aufgrund ihrer Lebenserfahrung so kennengelernt haben. Sie war es auch, die mir Glauben und Kirche nahebrachte. Obwohl sie katholisch war, begleitete sie mich zu jedem Gottesdienst in meine ev.-luth. Heimatgemeinde und fieberte jedem von mir gespielten oder vorbereiteten Krippenspiel entgegen.

Was bringt Dich zum Lachen?

Mein Mann, der ständig Faxen macht und seine Sachen verlegt (das ist manchmal wirklich lästig und doch irgendwie auch witzig).

Was war denn der schönste Urlaub Deines Lebens und war er da auch mit dabei?

Alle Urlaube, die mein Mann und ich in den letzten zehn Jahren gemeinsam erlebt haben, waren wunderschön. Ich glaube tatsächlich, der schönste Urlaub war ein völlig ungeplanter Italien Road-Trip. Wir sind von Bentheim aus gestartet und ohne etwas gebucht zu haben bis zum Gardasee gefahren. Für meinen Mann war das eine wirkliche Herausforderung, da er immer alles ganz genau geplant haben muss. Ich hingegen fand es unglaublich spannend und vor allem entspannt, einfach mal ins Blaue hineinzufahren und spontan zu gucken, wo wir eigentlich unterkommen können, was zu unserem Glück auch immer funktioniert hat. So haben wir einen sehr charmanten umgebauten Bauernhof kennenlernen dürfen, der von zwei Künstlerinnen geführt und an Gäste vermietet wurde. Wir sprachen kein italienisch, die beiden kein englisch und so unterhielten wir uns mit Händen und Füßen und verbrachten schöne Abende bei Wein und Käse bis wir unsere Reise fortsetzten, um Italien weiter zu erkunden.

Gibt es etwas Verrücktes, was Du einmal gemacht hast:

(lacht) Verrückte Dinge überlasse ich lieber anderen! Aber ich probiere gerne neue Dinge aus: So hab ich zum Beispiel vor 9 Jahren mit dem Windsurfen angefangen.

Dein absoluter Lieblingsfilm?

Es gibt viele historische und romantische Filme, die ich super gern gesehen habe. Wenn du mich nach einer absoluten Lieblingsserie fragen würdest, wäre das die Serie „Die Telefonistinnen“.

Gibt es etwas, dass dich wütend machen kann?

Ungerechtigkeit und verdrehte Tatsachen!

Wer ist Gott für Dich?

Gott ist für mich jemand, an den ich mich wenden kann, wenn ich das Gefühl habe, mit niemandem über meine Sorgen, Ängste oder auch das Glück sprechen zu können, weil ich meine Mitmenschen damit nicht belasten möchte.

Gleichermaßen ist Gott für mich ein Wegweiser gewesen, der mich gelehrt hat, auch in schwierigen Situationen Ruhe zu bewahren und das zurückzugeben, was ich von meinen Mitmenschen erfahren durfte, nämlich Liebe, Zuneigung und Vergebung!

Wenn Du könntest: Was würdest Du der 14-jährigen Kati heute sagen wollen?

Wehre dich gegen Ungerechtigkeit und lass dir von niemandem einreden, dass du etwas nicht schaffen kannst!

Dein größter Wunsch für Deine neue Arbeit?

Ein verständnis- und liebevolles Team, mit dem wir gemeinsam lachen, Spaß haben und wunderbare Veranstaltungen auf die Beine stellen und natürlich die Jugendlichen, die Freude am Tun in der Kirche haben und mit ihren Ideen, die Kirche zu einem Ort für alle Menschen machen und weiterzuentwickeln!

Vielen Dank, Kati! Wir freuen uns sehr, dass Du da bist!