Umweltmanagement in der Kirchengemeinde ist ein systematischer Weg, das Umwelthandeln und damit die Verantwortung für die Bewahrung von Gottes Schöpfung in kirchlichen Strukturen und Arbeitsabläufen zu verankern. Durch Umweltmanagement entwickelt sich kirchlicher Umweltschutz von einem beschlossenen Einzelvorhaben – zum Beispiel im Bereich Energieeinsparung bei der Heizungserneuerung – zum „Prinzip“ kirchlichen Handelns. Die Einrichtung des kirchlichen Umweltmanagementsystems – der Grüne Hahn – ist der beste Weg, die Beschlüsse der Landessynode der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers aus dem Jahr 2007 zum Klimawandel und für eine zwingend notwendige Reduktion des CO2-Ausstoßes im kirchlichen Bereich einzuhalten. Auch das Klimaschutzkonzept der Landeskirche empfiehlt Kirchengemeinden dringend, den Grünen Hahn einzuführen. Als Nebenprodukt zu den positiven Wirkungen auf den Umweltschutz lassen sich auch merklich Betriebskosten innerhalb der Kirchengemeinde senken.

In den angehängten Unterkapiteln wird das Umweltmanagementsystem der Christus- und Kreuz-Kirchengemeinde erläutert, insbesondere geht es darum Inhalte und Strukturen sowie Ziele und Perspektiven unseres Umweltmanagementsystems aufzuzeigen. Drei weitere Unterkapitel befassen sich mit dem Thema Beschaffungen in der Kirchengemeinde. In der Junisitzung 2018 beschloss der Kirchenvorstand der Christus- und Kreuz-Kirchengemeinde nach ausführlicher Beratung, sich im eigenen Wirkungskreis eine Beschaffungsordnung zu geben. Die Beschaffungen einer Kirchengemeinde sollen gemäß der Zielsetzungen der Beschaffungsordnung unter Einhaltung sozialer Kriterien im weltweiten Kontext fair und umweltgerecht geregelt werden. Letztlich soll die Ordnung auch zu einer Reduzierung des Energieverbrauchs beitragen und damit dem Klimaschutz dienen.